Dort wo sich die östlichsten Alpen ihrem Ende zuneigen! Dort wo noch vor über 35 Jahren Magnesit abgebaut wurde! Ja, dort befindet sich die Marktgemeinde Veitsch direkt am Fuße der nach ihr benannten felsigen "Hohen Veitsch". Durch ein schmales Tal vom Mürztal (Steiermark/AUT) her, oder durch das Überwinden des "Pretalsattels" von Turnau ausgehend, erreicht man diesen Ort, von dem immer schon mal gerne behauptet wurde, dass die Einwohner dort etwas "anders" seien. Da eben jene Behauptung nicht ohne Gründe sein soll, veranstaltete der Texas Company OWRC & The Gaelic Athletic Division im Jahre 2003 zum ersten Mal die "Veitscher Highland-Games" nach schottischem Vorbild. Ähnlich wie in den wahren "Highlands" in Schottland, so kann man auch in der Veitsch an einem Tage mit mehreren Witterungsverhältnissen rechnen. Was soviel zu sagen hat: Für ausschließlich "Badehosenfanatiker" sind diese "Games" wohl eher nicht geschaffen. Trotzdem muss auf die Badehose nicht verzichtet werden, denn dieser Event findet unmittelbar am Gelände des Veitscher Hallenbades statt. Auch dem Weibsvolk wird bei den "Veitscher Highland-Games" gar so manch "edles" geboten, denn fesche "Buam" gibt's dort allemal und der Kilt gilt bei dieser Veranstaltung als Pflicht für die Recken des Vereines. Ebenso als Pflicht sieht es der Texas Company OWRC & The Gaelic Athletic Division die Wettkämpfer und das Publikum ausreichend mit Speis und Trank zu versorgen, sowie deren auch ein Dach über dem Kopfe zu bieten (in Form eines Festzeltes). Und "last but not least": Duschgelegenheiten für die Teilnehmer werden stets per freiem Eintritt im Hallenbad Veitsch zur Verfügung gestellt. Natürlich darf bei so einem Event auch das nötige Flair nicht zu kurz kommen. Der Einmarsch mit den antretenden Mannschaften, die Zeremonie vor dem "Tossing the Caber", die Segnung der Spiele durchgeführt vom Veitscher Pfarrer, sowie die musikalische Umrahmung mit "Dudlsack", gelten mittlerweile zum Standardprogramm.
Die "Hohe Veitsch"
Der Wettkampf
Der Wettkampf wird bei uns in so genannten "4er-Teams" ausgetragen, wobei es auch Wertungen in verschiedenen Einzeldisziplinen gibt.
Die Disziplinen
"Tossing the Caber" (Baumstammwurf): Jene Königsdisziplin wird, wie in unseren Breiten üblich und anders als in Schottland, nach der erreichten Weite gewertet.
"Tossing the Caber" (Arch Madoc)
"Putting the Stone" (Steinstoßen): Ein Stein oder ein Stahlgewicht mit 15kg wird ähnlich wie Kugelstoßen, jedoch mit beliebigem Anlauf, aus der Schulter gestoßen.
"Putting the Stone" (MacWoyz)
"Miner´s Walk": Diese Disziplin ist eine von uns, in Anlehnung an den ehemaligen Veitscher Magnesitbergbaues, abgeänderte Form des berühmten "Farmer´s Walk". Hierbei gilt es nacheinander drei verschieden schwere Steine so schnell wie möglich von einem festgesetzten Punkt zum anderen zu befördern.
"Miner´s Walk" (Welington Welsh)
"A Journey Full of Mishabs": Bei diesem Bewerb wird in Staffelform von der Mannschaft eine Strecke absolviert. In unserem Falle geht es über eine BMX-Bahn.
"A Journey Full of Mishabs" (Cody J. O´Neill)
"Tug-o-War" (Seilziehen): Die Mannschaften ermitteln, je nach Modus, das stärkere Team am Seil.
"Tug-o-War" (Rowdy Emson, "Vogl", Woodrow R. MacKay, Jay Jansen)
"Down a Pint": Diese Disziplin steht seit 2005 in unserem Programm, wobei es gilt einen halben Liter Bier schnellsten über die Kehle laufen zu lassen. Diesbezüglich wurde 2006 von Arch Madoc in Zusammenarbeit mit "Go" Fraiß der erste "Pintomat" entwickelt. Es handelt sich dabei um einen Tisch bei dem die Zeit, welche man für das Leeren des "Pints" benötigt, elektronisch gemessen wird.
"Down a Pint" am "Pintomat" (Welington Welsh und MacGoasi)